Conditions¶
Conditions sind maschinenlesbare Statussignale auf Managed Objects. Sie steuern den berechneten Object-State (OK / WARNING / CRITICAL) und sind in UI, API, Filtern und im Operations-Dashboard sichtbar.
Modell¶
| Schicht | Rolle |
|---|---|
Condition | Katalog-Eintrag (Name, Beschreibung, Severity, System/Custom) |
ConditionInstance | Aktive oder aufgelöste Instanz an einem konkreten Objekt |
Lese-Source of Truth ist ConditionInstance. Das ältere JSONField conditions auf Objekten dient nur noch als Write-Sink für Rückwärtskompatibilität und wird für State/UI nicht mehr gelesen.
Severity¶
| Severity | Wirkung auf Object-State |
|---|---|
INFO | Informativ — State bleibt typischerweise OK |
WARNING | Objekt degradiert, weiter nutzbar (oft threshold-basiert) |
CRITICAL | Objekt nicht funktionsfähig; oft sofortiger State-Wechsel |
Beispiele: Zertifikat bald abgelaufen (WARNING), Zertifikat abgelaufen (CRITICAL), fehlende Backups, ungesunde Loadbalancer-Deployments — siehe auch LoadBalancer und Backup.
UI & API¶
- Info-Drawer und Conditions-Tab lesen
ConditionInstance - Tabellenfilter
has_conditionsbasiert auf Instanzen - Hover-Popover in der State-Spalte (V2 Tables)
- System-Conditions werden per Seed gepflegt und sind für normale User nicht löschbar
State-Berechnung¶
Object-State wird aus aktiven Conditions abgeleitet. Mutationen (Add/Remove Condition) lösen einen Recompute aus; der volle Aggregate-Pfad läuft nicht bei jedem save(). Während einer laufenden Reconciliation werden doppelte Recomputes vermieden.
Verwandte Themen¶
- Criticality — Priorität/Gewichtung, orthogonal zu Conditions
- Operations-Dashboard
- Endpoint-Monitoring
- Certificates — Expiry-Conditions