Zum Inhalt

Vorkonfigurierte Daten (Default Data Import)

Die Polycrate API wird seit Version 0.13.0 mit einem vollständigen Satz vorkonfigurierter Stammdaten ausgeliefert: Provider, PoPs (Rechenzentren) und DataSources (externe Status-Feeds). Diese Daten werden automatisch beim Start des Containers geladen.

Überblick

Kategorie Anzahl Beschreibung
Provider 15 Cloud-Anbieter (EU + Global)
PoPs 194 Rechenzentren und Regionen
DataSources 15 Externe Status-Feeds (RSS/API)

Das Seeding erfolgt beim Containerstart automatisch nach dem Datenbankmigrationsschritt. Der Prozess ist idempotent – mehrfaches Ausführen überschreibt bestehende Einträge, legt aber keine Duplikate an.


Mitgelieferte Provider

Europäische Cloud-Provider (8)

Provider PoPs
Hetzner 4
OVHcloud 4
IONOS 3
Exoscale 5
UpCloud 5
Scaleway 4
STACKIT 2
Open Telekom Cloud 2

Globale Hyperscaler (7)

Provider PoPs
Amazon Web Services 29
Microsoft Azure 38
Google Cloud 38
DigitalOcean 11
Oracle Cloud Infrastructure 26
IBM Cloud 12
Alibaba Cloud 11

Mitgelieferte DataSources

DataSources sind externe Datenquellen, die die Polycrate API regelmäßig abruft und als Notes importiert. Die mitgelieferten Quellen umfassen Provider-Status-Feeds sowie einen Sicherheits-Newsfeed.

DataSource Typ Note-Art Provider
HETZNER Status RSS RSS Provider Status Hetzner
IONOS Status RSS RSS Provider Status IONOS
OVHcloud Public Cloud Status RSS Provider Status OVHcloud
OVHcloud Network Status RSS Provider Status OVHcloud
UpCloud Status RSS Provider Status UpCloud
Scaleway Status RSS Provider Status Scaleway
STACKIT Status RSS Provider Status STACKIT
AWS Service Status RSS Provider Status AWS
Azure Status RSS Provider Status Azure
Google Cloud Status RSS Provider Status Google Cloud
DigitalOcean Status RSS Provider Status DigitalOcean
Oracle Cloud Infrastructure Status RSS Provider Status OCI
Alibaba Cloud Service Notices RSS Provider Status Alibaba Cloud
Cloudflare Status API API Provider Status
Heise Security Alerts RSS News

DataSources sind standardmäßig deaktiviert

Alle mitgelieferten DataSources werden mit is_enabled=false angelegt. Sie müssen manuell aktiviert werden, bevor Daten synchronisiert werden.

DataSources aktivieren

  1. Öffnen Sie Administration → Data Sources
  2. Wählen Sie die gewünschte DataSource aus
  3. Setzen Sie Enabled auf aktiv
  4. Stellen Sie sicher, dass in der System Config unter Object Type Reconciliation der Eintrag Data Sources aktiviert ist

Manuelles Seeding

Falls Sie die Stammdaten manuell neu laden möchten – etwa nach einer Neuinstallation oder nach Anpassungen an den JSON-Dateien:

python manage.py seed --providers --pops --datasources

Die Flags können einzeln verwendet werden:

Flag Lädt
--providers Nur Provider
--pops Nur PoPs (benötigt Provider)
--datasources Nur DataSources (benötigt Provider)

Reihenfolge beachten: PoPs und DataSources referenzieren Provider über provider_name. Beim erstmaligen Import immer --providers zuerst ausführen.


Eigene Einträge hinzufügen

Die Seed-Daten liegen als JSON-Dateien im Repository:

src/pops/management/seed_data/
├── providers.json
├── pops.json
└── datasources.json

Neue Einträge können direkt in diesen Dateien ergänzt werden – kein Python-Code-Change erforderlich. Nach einem Containerstart oder manuellem seed-Aufruf werden die neuen Einträge angelegt.

Abhängigkeiten:

  • PoP-Einträge benötigen einen gültigen provider_name (aus providers.json)
  • DataSource-Einträge können optional einen provider_name referenzieren

Siehe auch